Gemeindeamt Wörschach

Dr. Alfons Gorbach Platz 16
8942 Wörschach
Tel. +43 (0) 3682 - 22301
Fax +43 (0) 3682 - 22301-4

gde(!at)woerschach.gv.at 

AMTSSTUNDEN

MO - DO: 8.00 - 16.00 Uhr
FR:            8.00 - 12.00 Uhr


PARTEIENVERKEHR

MO - FR: 8.00 - 12.00 Uhr
bzw. nach Vereinbarung

Bankverbindung:
Raiffeisenbank Liezen - Rottenmann - Trieben eGen
Bankstelle Wörschach

IBAN:
AT52 3821 5000 0300 0098
BIC: RZSTAT2G215

Wildromantische
WÖRSCHACHKLAMM

ÖFFNUNGSZEITEN

täglich von Mai bis Oktober
08:00 - 18:00 Uhr

EINTRITTSPREISE

EW € 4,50 | KI € 2,50

Gruppen ab 15 Personen:
EW € 4,00 | KI € 2,20

free W-LAN

GRATIS-Eintritt mit: 

KONTAKT

Jutta Lux | Klammstüberl
Tel. 0676-87837334
oder 03682/22045

 

 

Eine Bestätigungsurkunde vom 20. November 890 berichtet uns, dass König Arnulf dem Erzstifte Salzburg das Recht verlieh, am Gameringberg, heute wahrscheinlich unser Gameringstein, nordöstlich von Wörschach, Erzgestein abgebaut werden durfte.

Der Name des Dorfes Wörschach wurde erstmals im Jahre 1195 als „Werses“ urkundlich erwähnt. Auch ein Geschlecht gleichen Namens findet man. Der heutige Ortsname Wörschach könnte mit diesem Geschlecht („Richerus des Werses“) in Zusammenhang stehen. Auf einer Urkunde aus dem Jahre 1468 findet man auch den Namen „am Gries under Wolkenstain im Ennstal“. 

Urkundlich älter ist Maitschern. In einer Urkunde aus dem Jahre 1185 wird der Ort „Mirtskaren in Ennstal“ erwähnt. 

Vom Süden aus betrachtet ist leicht zu erkennen, dass der untere Wörschachberg (vlg. Loresser bis Pörreiter und weiter bis zum nördlichen Rand des Wörschacher Moores) durch eine Erdlawine von ungeheurem Ausmaß entstanden ist. 

Aus all diesen Aufzeichnungen ist zu ersehen, dass Wörschach und seine nähere Umgebung bereits sehr früh besiedelt war.

Das Geschlecht
der Wolkensteiner

Das Geschlecht der Wolkensteiner findet bereits um 1099 urkundliche Erwähnung. Sie sind wahrscheinlich aus Franken eingewandert. Um diese Zeit wurde auch mit dem Bau der Burg Wolkenstein begonnen. 

Wie lange die Wolkensteiner im Besitz der Burg waren ist unbekannt. In den Wirren des 13. Jahrhunderts verliert sich das Geschlecht. Im Jahre 1248 übergab Konrad von Bergau dem Erzbischof Philipp von Salzburg einen Teil der „Veste“ Wolkenstein, den anderen Teil besaß weiterhin Otto von Wolkenstein.

Andreas Abt zu Admondt erhielt 1449 leihweise die Herrschaft und das Landgericht zu Wolkenstein. Im 16. und 17. Jahrhundert war Wolkenstein Kreidefeuerstadion für das Ennstal.

Ab dem Jahre 1643 kam die Burg in Besitz der Familie Saurau. Unter dieser Herrschaft nahm der Verfallsprozess der Burg einen raschen Fortschritt. 

Der spätere Nachfolger, Herr Franz Rossmann, welcher auch der Begründer des Wörschacher Schwefelbades ist, übernahm im Jahre 1830 die Burg. 

Heute befindet sich die Ruine im Privatbesitz, wird aber vom Burgverein Wolkenstein  mit sehr viel Idealismus und großem Arbeitsaufwand restauriert und gepflegt.